Existenzgründungen

Eine Existenzgründung in der Kreativwirtschaft verlangt viel ab, denn hier greifen keine Schemata und Modelle. Ist das Alleinstellungsmerkmal doch einmal bestimmt und und der Businessplan inkl. einer realistischen Finanzplanung klar konzipiert und gut durchdacht, dann ist der Erfolg nicht mehr weit. Wir unterstützen Sie dabei!

So fördern die Agentur für Arbeit und das Jobcenter die Existenzgründung in der Kreativwirtschaft:

Gründungszuschuss:
Beantragung auf Grundlage des ALG1-Bezugs möglich. Der Gründungszuschuss besteht aus einer monatlichen Zahlung in Höhe des bisherigen ALG1-Bezugs zzgl. 300 € für die Sozialversicherung. Der Zuschuss wird 6 Monate lang gezahlt, die Fortsetzung in einem Gesamtumfang von 300 € ist für weitere 9 Monate möglich. Um den Gründerzuschuss zu erhalten, müssen mindestens 150 Tage Restanspruch auf ALG1, eine Steuernr. als Selbständige.r sowie ein gründlicher Businessplan vorliegen.

Einstiegsgeld:
Antrag bei ALG2-Bezug beim Jobcenter. Dieser kann nach der Existenzgründung mit einer Steuernr. als Selbständiger und dem Einreichen eines Businessplans mit einer überzeugenden, tragfähigen Unternehmensidee (siehe Gründungszuschuss) gestellt werden. Das Einstiegsgeld kann bis zu 24 Monate lang gezahlt werden. Zusätzlich zum Einstiegsgeld können auch einmalige Investitionen bezuschusst werden. Die Entscheidung über Dauer und Höhe des Einstiegsgeldes liegt beim/bei der Fallmanagerin.

Existenzgründung mit Grundsicherung (Hartz IV):
Selbständige bzw. Existenzgründer können eine Grundsicherung erhalten, wenn ihre selbständige Tätigkeit nachweislich finanziell tragfähig und die Hilfebedürftigkeit innerhalb eines angemessenen Zeitraums dauerhaft überwunden oder verringert werden kann. Dazu ist die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle einzuholen.